Gesellschaft | Umwelt

Ein neues Tierschutzlabel möchte Zuchtbedingungen verbessern

3. Juli 2017
von Anna-Lisa Göbel

Schnitzel, Bratwurst und Co. gehört bei vielen nicht gerade selten auf den Speiseplan. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums von 2016. Vier von fünf Deutschen essen mehrmals in der Woche oder täglich Fleisch und Wurst. Die Frage, woraus zB. die pott-typische Currywurst gemacht ist, steht nicht immer an erster Stelle. Unzumutbare Zustände in Schweineställen werden vermutlich oft einfach still akzeptiert. Ein neues Tierschutzlabel soll für mehr Transparenz und bessere Zuchtbedingungen bei Schweinen sorgen, denn die gesetzlichen Standards reichen nicht aus, sagt der Deutsche Tierschutzbund.

 

Bild: flickr.com/photos/130626032@N08/